Gesundheit

„ein kranker Zahnarzt ist dem kranken Patienten nichts nutz“

Dem Zahnarzt sollte nicht nur die Gesundheit seiner Patienten am Herzen liegen, sondern auch seine eigene Gesundheit. Der Zahnarztberuf ist körperlich anstrengend und fordert ständig eine hohe Konzentration.
Die Rückenmuskulatur wird durch die häufige Fehlhaltung stark beansprucht. Achten Sie auf eine ergonomische Arbeitshaltung mit geradem Rücken. Trainieren Sie gezielt die Antagonisten der bei der Arbeit einseitig beanspruchten Muskeln, um das muskuläre Gleichgewicht wieder herzustellen.
Die Augen müssen durch eine gute Abstimmung des OP-Lichts mit dem Umgebungslicht geschont werden. Arbeiten Sie in jungen Jahren mit einem stark gedimmten OP-Licht, Ihre Augen werden mit zunehmendem Alter schwächer.
Die Haut der Hände leidet unter dem häufigen Waschen und Desinfizieren. Tragen Sie puderfreie Handschuhe, der Maispuder ist allergisierend. Vermeiden Sie durch ruhiges Arbeiten Verletzungen mit der potentiellen Gefahr von Infektionen.
Die Psyche wird durch die Empathie gefordert und erschöpft. Sorgen Sie unbedingt für den notwendigen Ausgleich (Psychohygiene) - „mens sana in corpore sano“.

Amalgam
Das Schwermetall Quecksilber im Amalgam ist nicht nur für unsere Patienten ein schädigendes Agens. Die Zahnärzte sind durch den täglichen Kontakt mit dem Quecksilber beim Entfernen alter Füllungen (Verdampfung) um ein Vielfaches stärker gefährdet. Die Schwermetalle blockieren u.a. die gesunde Nervenfunktion. Die Belastung mit Schwermetallen ist schleichend, aber entzieht dem Körper ab Anfang Energie. Tragen Sie beim Entfernen der Amalgamfüllungen einen Mundschutz und lüften Sie das Behandlungszimmer nach jedem Patienten kräftig durch.

Schwermetallausleitung
Die Alternativmedizin empfiehlt speziell bei Zahnärzten die regelmässige Ausleitung der berufsbedingt hohen Schwermetallbelastung. Die Diagnose kann u.a. mit Hilfe der Bioresonanz oder der Kinesiologie gestellt werden. Eine mögliche Therapie ist die Schwermetallausleitung (.pdf) mit Chlorella-Algen in Kombination mit einem Bärlauchpräparat und Koriander.